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    Bosnien und Herzegowina ist in den Kreis der EU-Beitrittskandidaten aufgestiegen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf einem Gipfel in Brüssel am 15. Dezember 2022 verständigt. Das Land gesellt sich damit zu den vier weiteren EU-Kandidaten auf dem Westbalkan: Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Diese Entwicklung hatte sich bereits beim EU-Westbalkan-Gipfel Anfang Dezember 2022 in Tirana abgezeichnet. Jetzt wartet nur noch eines der sechs Westbalkanländer auf den Kandidatenstatus: Kosovo. Pristina hat im Dezember 2022 aber ebenfalls einen Antrag gestellt.

    Bosnien und Herzegowina ist in den Kreis der EU-Beitrittskandidaten aufgestiegen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf einem Gipfel in Brüssel am 15. Dezember 2022 verständigt. Das Land gesellt sich damit zu den vier weiteren EU-Kandidaten auf dem Westbalkan: Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Diese Entwicklung hatte sich bereits beim EU-Westbalkan-Gipfel Anfang Dezember 2022 in Tirana abgezeichnet. Jetzt wartet nur noch eines der sechs Westbalkanländer auf den Kandidatenstatus: Kosovo. Pristina hat im Dezember 2022 aber ebenfalls einen Antrag gestellt.

    Bosnien und Herzegowina ist in den Kreis der EU-Beitrittskandidaten aufgestiegen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf einem Gipfel in Brüssel am 15. Dezember 2022 verständigt. Das Land gesellt sich damit zu den vier weiteren EU-Kandidaten auf dem Westbalkan: Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Diese Entwicklung hatte sich bereits beim EU-Westbalkan-Gipfel Anfang Dezember 2022 in Tirana abgezeichnet. Jetzt wartet nur noch eines der sechs Westbalkanländer auf den Kandidatenstatus: Kosovo. Pristina hat im Dezember 2022 aber ebenfalls einen Antrag gestellt.

    QUELLE - LIES WEITER!

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    Statement des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes zum EU-Westbalkan-Gipfel
     
    Am 6. Oktober findet im slowenischen Brdo pri Kranju der EU-Westbalkan-Gipfel statt, auf dem die Führungsspitzen der EU-Mitgliedstaaten und der sechs Länder AlbanienBosnien und HerzegowinaSerbienMontenegroNordmazedonien und Kosovo zusammenkommen. Anlässlich des Gipfels im Rahmen der slowenischen Ratspräsidentschaft sagt der Ost-Ausschuss Vorsitzende Oliver Hermes:
     
    „Es ist richtig, dass die slowenische Ratspräsidentschaft den Dialog der EU mit den Ländern des Westlichen Balkans vorantreibt. Die EU-Beitrittsperspektive ist ein entscheidender Faktor für die Stabilität in der Region und für die weitere Demokratisierung und Modernisierung der Länder. Dies ist wichtig für ganz Europa. Regionale Kooperation und europäische Integration sind aus Sicht des Ost-Ausschusses wichtige Elemente, um eine solide Basis für eine positive Wirtschaftsentwicklung der Region zu schaffen. 
     
     
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    Der Ost-Ausschuss hat die neuesten Handelszahlen für den Monat Juli veröffentlicht. Fazit: Der positive Trend setzt sich fort. Der deutsche Warenaustausch mit der Region Südosteuropa hat sich in den ersten sieben Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,4 Prozent gesteigert. In dieser Zeit wurden Waren im Wert von 43,6 Milliarden Euro gehandelt. Dabei stechen vor allem Nordmazedonien (52 Prozent), Kosovo (47 Prozent) sowie Serbien (26,8 Prozent) heraus. Die deutschen Einfuhren stiegen um 21,1 Prozent auf 21 Milliarden Euro und die Ausfuhren um 23 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro an. Auch hier sind die drei genannten Länder besonders stark aufgestellt.
     

    Ursprungs-und Bestimmungsländer

     

    Ursprungs-und
    Bestimmungsländer 
    Ursprungs-und
    Bestimmungsländer
    Ursprungs-und
    Bestimmungsländer
    Änderung in % gg.über
    Vorjahreszeitraum

    Jan-Jul 2021

    Jan-Jul 2020

    Jan-Jul 2021

    Jan-Jul 2020

    Jan-Jul 2021

    Jan-Jul 2020

    Einfuhr

    Ausfuhr

    Handelsumsatz

      Rumänien

    19.280.438

    16.154.286

    8.670.769

    7.529.087

    10.609.669

    8.625.199

    15,2

    23,0

    19,4

      Slowenien

    7.328.763

    5.945.252

    3.856.315

    3.156.429

    3.472.448

    2.788.823

    22,2

    24,5

    23,3

      Bulgarien

    5.643.689

    4.600.143

    3.094.611

    2.566.275

    2.549.078

    2.033.868

    20,6

    25,3

    22,7

      Serbien

    3.562.668

    2.809.055

    1.522.611

    1.229.111

    2.040.057

    1.579.944

    23,9

    29,1

    26,8

      Kroatien

    3.291.290

    2.905.230

    1.083.301

    944.473

    2.207.989

    1.960.757

    14,7

    12,6

    13,3

      Nordmazedonien

    2.900.868

    1.908.733

    2.156.096

    1.376.404

    744.772

    532.329

    56,6

    39,9

    52,0

      Bosnien und Herzegowina

    1.066.832

    892.301

    522.159

    439.768

    544.673

    452.533

    18,7

    20,4

    19,6

      Albanien

    263.346

    224.938

    77.987

    86.421

    185.359

    138.517

    -9,8

    33,8

    17,1

      Kosovo

    228.313

    155.326

    31.243

    27.053

    197.070

    128.273

    15,5

    53,6

    47,0

      Montenegro

    78.330

    71.538

    14.478

    15.859

    63.852

    55.679

    -8,7

    14,7

    9,5

     

      SOE Handel Gesamt

    43.644.537

    35.666.802

    21.029.570

    17.370.880

    22.614.967

    18.295.922

    21,1

    23,6

    22,4

      Deutscher Handel Gesamt

    1.461.600.000

    1.261.800.000

    673.500.000

    582.800.000

    788.100.000

    679.000.000

    15,6

    16,1

    15,8

    Quellen: https://www.ost-ausschuss.de/ - OA-Update / 11, 23.09.2021

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    Die Europäische Kommission begrüßt, dass das Europäische Parlament das neue Instrument für Heranführungshilfe (IPA III) für den Zeitraum 2021-2027 angenommen hat. Somit kann die EU 14,2 Mrd. Euro für Kandidatenländer und potenzielle Kandidaten zur Unterstützung wichtiger politischer, institutioneller, sozialer und wirtschaftlicher Reformen bereitstellen. Olivér Várhelyi‚ EU-Kommissar für Nachbarschaft und Erweiterung: „Damit haben wir gemeinsam ein Instrument mit großem Potenzial geschaffen und ein starkes Signal für die Entschlossenheit der Europäischen Union gesendet, die Erweiterungsregion zu unterstützen. IPA III ist definitiv eine Investition in die Zukunft.
     
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    Themen
     
    • FDI-Trends im Kontext der Pandemie
    • Energiesystem des Kosovo
    • Fiskalpolitik: Fiskalregeln, Staatsverschuldung und Haushaltsausgaben und -einnahmen
     
     
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    Mit der Region Südosteuropa wurden demnach Waren im Wert von 37,7 Milliarden Euro gehandelt. Damit stiegen die Einfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,5 Prozent, die Ausfuhren um 24,5 Prozent. Nach dem starken Einbruch im Corona-Jahre 2020 ist nunmehr also eine kräftige Erholung zu verzeichnen. Vergleicht man die Summe des Warenaustausches mit der des ersten Halbjahres 2019, so ergibt sich auch diesbezüglich eine leichte Steigerung. Damals wurden im gleichen Zeitraum Waren im Wert von knapp 36 Milliarden Euro gehandelt. Vor allem Nordmazedonien und Serbien sind die wirtschaftlichen Vorreiter und weisen stark positive Werte bei Einfuhr (Nordmazedonien 71,3 Prozent; Serbien 23,9 Prozent), Ausfuhr (Nordmazedonien 46,8 Prozent; Serbien 30,3 Prozent) und Handelsumsatz (Nordmazedonien 64,3 Prozent; Serbien 27,5 Prozent) auf. Beachtlich sind auch die Steigerungen im Handel mit Kosovo mit einem Plus von 60 Prozent bei den Ausfuhren
     
     

    Ursprungs-und
    Bestimmungslände

    Warenverkehr in Tsd. €

    Dt. Einfuhr in Tsd. €

    Dt. Ausfuhr in Tsd. €

    Änderung in % gg.über Vorjahr

    Jan-Jun
    2021

    Jan-Jun
    2020

    Jan-Jun
    2021

    Jan-Jun
    2020

    Jan-Jun
    2021

    Jan-Jun
    2020

    Einfuhr

    Ausfuhr

    Handels-
    umsatz

      Slowenien

    6.312.625

    5.075.860

    3.341.571

    2.692.500

    2.971.054

    2.383.360

    24,1

    24,7

    24,4

      Serbien

    3.014.808

    2.365.135

    1.284.615

    1.036.867

    1.730.193

    1.328.268

    23,9

    30,3

    27,5

      Kroatien

    2.779.675

    2.474.368

    903.356

    808.416

    1.876.319

    1.665.952

    11,7

    12,6

    12,3

      Nordmazedonien

    2.561.335

    1.558.467

    1.910.944

    1.115.514

    650.391

    442.953

    71,3

    46,8

    64,3

      Bosnien und
      Herzegowina

    903.599

    755.822

    443.772

    371.308

    459.827

    384.514

    19,5

    19,6

    19,6

      Kosovo

    197.719

    128.173

    26.718

    21.728

    1171.001

    106.445

    23,0

    60,6

    54,3

      Montenegro

    66.151

    58.155

    11.319

    13.716

    54.832

    44.439

    -17,5

    23,4

    13,7

      Rumänien

    16.476.885

    13.624.086

    7.433.821

    6.335.921

    9.043.064

    7.288.165

    17,3

    24,1

    20,9

      Bulgarien

    4.833.652

    3.916.350

    2.660.455

    2.173.990

    2.173.197

    1.742.360

    22,4

    24,7

    23,4

      Albanien

    220.329

    186.131

    63.350

    73.566

    156.979

    112.565

    -13,9

    39,5

    18,4

      Republik Moldau

    357.781

    287.648

    139.481

    114.146

    218.300

    173.502

    22,2

    25,8

    24,4

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

      SOE Handel Gesamt

    37.724.559

    30.430.195

    18.219.402

    14.757.672

    19.505.157

    15.672.523

    23,5

    24,5

    24,0

      Dt. Handel Gesamt

    1.249.500.000

    1.076.400.000

    576.400.000

    499.700.000

    673.100.000

    576.700.000

    15,3

    16,7

    16,1

    Quelle: Berechnungen des Ost-Ausschusses, Statistisches Bundesamt (Destatis), 08/2021
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    Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat am 29. Juni ihren jüngsten Bericht zu den regionalen Wirtschaftsaussichten veröffentlicht, den Sie hier finden können. Dabei fasst die EBRD zusammen, dass die Industrieproduktion und der Einzelhandel sich weitgehend erholt haben und die Nachfrage nach Exporten im verarbeitenden Gewerbe stark war. Die Auslandsinvestitionen liegen jedoch weit unter ihrem Vorkrisenniveau, und die Aussichten für den internationalen Tourismus sind nach wie vor höchst ungewiss. Für die OA- Partnerländer in Südosteuropa rechnet die EBRD für 2021 mit einem BIP Wachstum von 5,1 Prozent, für 2022 von 4,3 Prozent, da die fiskalische Unterstützung und die Aussichten auf umfangreiche EU- Wiederaufbau- finanzierung in den kommenden Jahren Investoren und Verbrauchervertrauen stärken werden. Jedoch besteht weiterhin Unsicherheit in Bezug auf den Tourismus, welche die Aussichten belastet. 
     
     

     

     Actual

    Forecasts (REP
    June 2021)
     
    Revision since
    Sep 2020
     
    Change in GDP
    2019-2021
     

     

    2019

    2020

    2021

    2022

    2021

    2021

       Bosnien und Herzegowina 

    2,60

    -4,30

    3,50

    3,00

    0,50

    -1,00

       Kroatien

    2,90

    -8,40

    6,00

    4,50

    2,50

    -2,90

       Kosovo

    4,20

    -4,10

    4,00

    5,00

    0,00

    -0,30

       Nordmazedonien

    3,60

    -4,50

    4,00

    4,00

    1,00

    -0,70

       Montenegro

    4,10

    -15,20

    8,50

    6,00

    3,50

    -8,00

       Serbien

    4,20

    -1,00

    6,00

    3,50

    3,00

    4,90

       Slowenien

    2,40

    -5,50

    5,00

    4,00

    1,50

    -0,80

       SOE-Durchschnitt 

    3,39

    -5,58

    5,14

    4,27

    1,59

    -0,77

    Quelle: EBRD, Juni 2021
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    Die Europäische Kommission meldet, dass die ersten Zahlungen für die Corona- Aufbauhilfen im Rahmen des Konjunkturprogramms NextGenerationEU (NGEU)für die Erholung und den Umbau der europäischen Wirtschaft nach der Pandemie in Höhe von 800 Millionen Euro durch das Instrument REACT-EU („Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“) überwiesen wurden. In den Jahren 2021 und 2022 stehen zusätzliche Mittel in Höhe von 50,6 Milliarden Euro für kohäsionspolitische Programme bereit. Von der aktuellen Auszahlung profitieren 41 nationale und regionale Programme in 16 Mitgliedstaaten, darunter Bulgarien, Kroatien und Slowenien. 
     
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    Nachdem das Europäische Parlament Anfang Februar seine Zustimmung zum Europäischen Aufbauplan (NextGenerationEU / NGEU, Umfang: 750 Milliarden Euro) und Mehrjähriger Finanzrahmen 2021 - 2027 (MFR, Umfang: 1,0743 Milliarden Euro) gegeben hatte, waren die Regierungen der EU-Länder dazu aufgerufen worden, bis Ende April ihre nationalen Programme zur Nutzung der Mittel aus dem Programm NGEU an die EU- Kommission zu senden.

    Quelle: https://www.ost-ausschuss.de/ - OA-Update / 07, 20.05.2021

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    Kroatien hat im Rahmen des NGEU Zuschüsse in Höhe von insgesamt fast 6,4 Milliarden EUR beantragt. Der kroatische Plan gliedert sich in fünf Komponenten: grüne und digitale Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und Justiz, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Arbeitsmarkt und Sozialschutz, Gesundheitswesen. Die Projekte im Plan decken die gesamte Laufzeit des NGEU bis 2026 ab. Der Plan schlägt Projekte in allen sieben europäischen Vorzeigegebieten vor.

    Quelle: https://www.ost-ausschuss.de/ - OA-Update / 07, 20.05.2021

  •  

    Slowenien hat insgesamt 2,5 Milliarden Euro an Unterstützung im Rahmen des NGEU beantragt, die 1,8 Milliarden Euro an Zuschüssen sowie Darlehen in Höhe von 700 Millionen EUR umfasst. Der slowenische Plan gliedert sich in vier vorrangige Säulen: grüner Übergang; digitale Transformation; intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum; Gesundheit und Wohlfahrt einschließlich Investitionen und Reformen in der Langzeitpflege und im sozialen Wohnungsbau. Die Projekte im Plan decken die gesamte Lebensdauer des RRF bis 2026 ab. Der Plan schlägt Projekte in allen sieben europäischen Vorzeigegebieten vor.

    Quelle: https://www.ost-ausschuss.de/ - OA-Update / 07, 20.05.2021

Info zu COVID-19 / Coronavirus - Reisehinweise - Auswärtiges Amt 

Slowenien

Kroatien
Serbien
 
Bosnien und Herzegowina
Nordmazedonien
Kosovo
Montenegro
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    Land

    Impfquote (vollständige Impfungen) in %

    Bev. in Mio

    Stand

      Slowenien

    46,90

    2,1

    20.09.2021

      Serbien

    42,14

    6,9

    19.09.2021

      Kroatien

    41,06

    4,1

    19.09.2021

      Nordmazedonien

    33,63

    2,1

    17.09.2021

      Montenegro

    32,53

    0,6

    20.09.2021

      Rumänien

    27,54

    19,2

    18.09.2021

      Albanien

    25,68

    2,9

    19.09.2021

      Kosovo

    23,23

    1,8

    20.09.2021

      Bulgarien

    18,64

    7,0

    20.09.2021

      Bosnien- und Herzegowina

    14,42

    3,3

    07.09.2021

    Quelle: https://covidvax.live, zuletzt besucht: 21.09.2021